Allgemeine Tipps
Was tun, wenn Ihr Hund oder Ihre Katze entlaufen oder verschwunden ist?
* Drehen Sie in Ihrer näheren Umgebung (innerhalb von etwa 500 m) ”jeden Stein” um. Nach der 500-Meter-Faustregel hält sich eine Katze innerhalb dieses Radius um ihr Zuhause auf. Suchen Sie vor allem auch abends bzw. nachts, dann stören keine anderen Geräusche Ihr Rufen.* Hängen Sie Suchzettel mit Bild des vermissten Tieres aus z. B. an Bäumen, Bushaltestellen, Supermärkten.
* Informieren Sie Ihren Nachbarn und vor allem dessen Kinder. Bitten Sie diese ggf. um Suchhilfe in Garagen, Gartenhäuser etc.
* Informieren Sie das Tierheim bzw. Ihren örtlichen Tierschutzverein. Dort werden alle Suchmeldungen sowohl von entlaufenen als auch zugelaufenen Tieren registriert.
* Falls Ihr Tier einmal registriert wurde (von Ihnen selbst oder vom Tierheim bei der Vermittlung) fragen SIe bitte auch beim Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes nach.
* Fragen Sie beim städtischen Bauhof nach. Der Streckendienst nimmt überfahrene Tiere mit.
* Inserieren Sie in den Lokalzeitungen.
* Fragen Sie beim zustündigen Förster (Jäger) an, ob er Ihr Tier gesehen hat. Bitten Sie um Nachsicht, falls ihm evtl. Ihr Tier in seinem Revier über den Weg laufen sollte.
* Informieren Sie Ihren Tierarzt.
* Informieren Sie Ihre Polizeidienststelle.
Unser Tip:
* Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Hund beim Tierarzt tätowieren (Kosten ca. 15-20 Euro). Ist ein Tier tätowiert, kann der Tierarzt oder auch das Tierheim anhand der Registriernummer relativ schnell und problemlos den Besitzer eines Tieres ausfindig machen.* Registrieren können Sie sich z.B. beim Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes.
* Beschriften Sie die Halsband-Innenseite Ihres Hundes mit Ihrer Telefonnummer.
* Im Fachhandel sind kleine Adressanhänger erhältlich, die am Halsband des Hundes befestigt werden können.
Tipps gegen Tollwut
Tollwut ist nicht nur für Haustiere, sondern auch für den Menschen gefährlich. Die Ansteckung erfolgt häufig durch einen Fuchsbiss, wodurch der virusverseuchte Speichel des Fuchses in den Körper des gebissenen Tieres eindringt. Das gebissene Tier wird dann selber zu einer Ansteckungsquelle. Auch der Kontakt von virushaltigem Speichel mit Kratz- und Schürfwunden oder anderen Verletzungen kann die Erkrankung auslösen. Zu den tollwutgefährdeten Tierarten gehören neben den Füchsen Hunde, Katzen, Fledermäuse, aber auch Wild- und Weidetiere wie Rehe, Schafe und Rinder. Tollwutkranke Katzen und Hunde sind meist ungewohnt aggressiv. Sie leiden an einer Lähmung der Schluckmuskulatur und speicheln daher häufig. Im Falle der "stillen Wut" sind die Tiere teilnahmslos. Im weiteren Krankheitsverlauf kommt es dann zu Schluckbeschwerden, Speicheln, Lähmung des Unterkiefers und der Beine. Tollwut ist sehr gefährlich und gehört darum zu den anzeigepflichtigen Seuchen. An Tollwut erkrankte Tiere, aber auch Tiere ohne ausreichenden Impfschutz, die mit tollwütigen Tieren in Kontakt gekommen sind, müssen laut Tollwutschutzverordnung ausnahmslos getötet werden. Die Tollwutimpfung ist nur gültig, wenn sie mindestens 4 Wochen und höchstens ein Jahr vor der Berührung mit einem tollwutkranken bzw. seuchenverdächtigen Tier erfolgt ist. Auch wenn Sie Ihr Tier ins Ausland mitnehmen wollen, ist neben anderen, von Land zu Land unterschiedlichen Bestimmungen, eine gültige Tollwutimpfung unerlässlich.
Erstmals ist bei Ihrem Tier eine Grundimmunisierung erforderlich, d. h. Ihre Katze oder Ihr Hund muss frühestens ab der neunten Lebenswoche, mindestens zweimal im Abstand von vier Wochen gegen diese Krankheit geimpft werden. Nur die Grundimmunisierung mit anschließend jährlich einmaliger Auffrischungsimpfung bietet einen sicheren Schutz gegen diese sonst nur schwer bekämpfbaren Erkrankungen. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass Ihr Tier zum Impfzeitpunkt gesund ist.
Erstmals ist bei Ihrem Tier eine Grundimmunisierung erforderlich, d. h. Ihre Katze oder Ihr Hund muss frühestens ab der neunten Lebenswoche, mindestens zweimal im Abstand von vier Wochen gegen diese Krankheit geimpft werden. Nur die Grundimmunisierung mit anschließend jährlich einmaliger Auffrischungsimpfung bietet einen sicheren Schutz gegen diese sonst nur schwer bekämpfbaren Erkrankungen. Dabei ist natürlich darauf zu achten, dass Ihr Tier zum Impfzeitpunkt gesund ist.